Montag, 12. September 2011

Rentenlüge

Rentenlüge! Fakten, die keiner sehen will!

Zurzeit werden durch die Politik viele Säue durchs Dorf getrieben. Eine ist die Aussage von Ursula von der Leyen u.a. in der "Augsburger Allgemeine" Steuerzuschuss auf Renten.

Zusammengefasst will sie die Renten die unter 850 € / mtl. ist, auftocken und dem Harz IV Satz anpassen / besser stellen. Jetzt hört sich das ja auf den ersten Blick toll an. Aber diese Zahlung ist an Bedingungen gekoppelt, u.a. Private Vorsorge, die erst in 20 bis 30 Jahren greifen werden und für die Rentner von heute nicht von nutzen sind. Wichtig, ist auch zu erwähnen, dass es bereits heute eine Grundsicherung gibt. Bei der

Um zu wissen wer überhaupt in den "Genuss" dieser  Rente kommt, sollte man erst mal wissen, was man an Rente bekommt.  Ich werde dies hier in sehr vereinfachter Form auf den Nenner bringen.

Je Beitragsjahr und einem Durchschnittsverdienst von         =  32.000 EURO
ergibt sich ein Rentenpunkt                                               =  1,00      Punkte
wobei für Schule und Studium                                           =   0.75     Punkte
bei Geburten nach dem Jahr 1992                                     =   3,00      Punkte
bei Geburten vor dem Jahr 1992                                        =   1,00      Punkt
etc....

1 Punkt ist 27,47 € (West) und 24,40 € (Ost) Wert. (07/2011)

Bei 45 Beitragsjahren und einen Durchschnittsverdienst lautet die Rechnung für den Ideal / Standartrentner folgt!

45 Jahre x 1 x 27,47€ = 1236,15€ Brutto

Abgezogen werden jetzt die Sozialbeiträge und die Steuer, die bis 2040 voll greift!
Rentenrechner.

Wichtig ist dabei, dass die Bundesregierung jederzeit den Berechnungsmodus bzw. die Formel  ändern kann. Ich will hier aber den Teufel nicht an die Wand malen. Es ist schon schlimm genug das man sich vorstellen muss mit diesem Geld über die Runden aus zukommen. Geschweige denn eine lückenlose Erwerbsbiografie vorweisen kann, um in den Genuss dieser Rente zu kommen.

Jeder kann sich das einfach ausrechnen wie es um seine Rente steht. Fakt ist aber das ein sehr großer Teil der Bevölkerung schon heute nicht mit seiner Rente über die Runden kommt. Ich schreibe das bewusst so, weil von Leben nicht die Reden sein kann! Aber das ist ein anderes Thema.

Viele Menschen verdienen heute nicht mal das Ø Einkommen von 32Td€. Verlierer werden Menschen sein, die niedrig, schlecht bezahlte Berufe ausüben oder als 1 € Jobber tätig sind.
Wir als Gesellschaft werden die größten Verlierer sein. Weil das, eine Sozialkatastrophe sein wird. Eine "moderne" "demokratische" "soziale" Gesellschaft darf so mit Ihren Müttern und Vätern nicht umgehen. Was die UvDLeyen will ist grotesk und dient nur einer Sache den Versicherungen und Banken Mrd. € zuzuschieben. Was bei einen Börsen- und Finanzcrasch von der Rente übrig bleibt das sieht man ja. Bereits heute wird die staatliche Rente (RV) mit 80,3 Mrd. €  aufgestockt!

Jede art von Einkommen muss zur Rentenbezahlung herangezogen werden. Ein Beispiel ist hier die Rente nach dem Schweizer Modell. Wobei auch anzumerken ist, dass es schwächen hat, und zwar die Säule der privaten Absicherung durch Versicherungen. Die Finanzkrise wird auch hier ihre Spuren hinterlassen und diesen Teil der Rente schmälern.

Was kannst du jetzt dagegen Tun?
Ich habe keine Patentlösung, du solltest Dir nur im Klaren sein, dass die Rente wesentlich geringer sein wird, als versprochen. Es ist zwar lästig aber informiere dich über Sparmöglichkeiten wie Banksparplan, den Kauf einer selbst genutzte Immobilie. Nur eines solltest du nicht machen, blind auf den Bankberater hören. Den er ist auch nur ein Verkäufer und er denkt nur an seine Provision! Unterschreibe nichts was du nicht zu 100% verstanden hast, lass dir nicht einfach so ein Riester, Lebensversicherung, Bausparprodukt andrehen es sei den du willst das so! Höre dich in deiner Familie um, frage nach, wie Ihre Erfahrungen sind.

"Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh." 
Henry Ford

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